Bewilligungen

In überkommunalen Naturschutzgebieten sind alle Tätigkeiten, Vorkehren und Einrichtungen verboten, die mit dem Schutzziel unvereinbar sind. Unter anderem zählen dazu:

  • das Errichten von Bauten und Anlagen aller Art;
  • Geländeveränderungen und Ablagerungen aller Art;
  • das Pflücken, Ausgraben oder Zerstören von wild wachsenden Pflanzen und Pilzen;
  • das Töten, Verletzen, Fangen oder Stören von wild lebenden Tieren;
  • das Betreten, ausser auf markierten Wegen.

Wenn besondere Verhältnisse, insbesondere ein überwiegendes öffentliches oder ein wissenschaftliches Interesse, es erfordern, kann die Baudirektion unter sicheren Bedingungen Ausnahmen von diesen Vorschriften gestatten.

Wie ist das genaue Vorgehen, was muss beachtet werden oder welche Unterlagen sind bis wann einzureichen um eine Ausnahmebewilligung zu erhalten? Diese Seite hilft, solche und weitere Fragen zu beantworten.

Schutzobjekte sind in Art. 18 ff. Natur- und Heimatschutzgesetz und §§ 203 Planungs- und Baugesetz definiert. Wo sich überkommunale Naturschutzgebiete befinden, ist im GIS-Browser ersichtlich. Informationen zu kommunalen Naurschutzgebieten gibt die betroffene Gemeinde.