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Schiessanlagen

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Mit bis zu zehn Prozent Bleigehalt gehören die Einschussbereiche von Schiessanlagen zu den am stärksten mit Schwermetallen belasteten Flächen überhaupt. Von ihnen geht eine ernst zu nehmende Gefährdung der Umwelt aus. Da die Belastungen mit Blei und anderen Schadstoffen mit zunehmender Distanz zu den Einschussstellen meist rasch abnehmen, können Schäden mit gezielten Schutzvorkehrungen und wenig Aufwand wirkungsvoll verhindert werden. (Weitere Hinweise im ZUP-Artikel Schiessanlagen verantwortungsvoll nutzen).
Die Bundeswegleitung ‘Bodenschutz- und Entsorgungsmassnahmen bei 300m-Schiessanlagen’ des EMD (heute VBS) und des BUWAL vom Oktober 1997 zeigt auf, welche konkreten Massnahmen bei Neubau, Betrieb, Sanierung und Rückbau von Schiessanlagen zur Vermeidung weitergehender Umweltschäden notwendig sind. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden werden die im Merkblatt 'Bodenbelastung bei Schiessanlagen - erforderliche Massnahmen' aufgeführten Vorkehrungen bei allen heutigen und ehemaligen 25m-, 50m-, 300m- und Jagd-Schiessanlagen im Kanton Zürich umgesetzt.

FaBo-Berichte

  • Bodenbelastung bei 25 m- und 50 m-Schiessanlagen
  • Bodenbelastung mit Schwermetallen und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen durch den Betrieb der Jagdschiessanlage Embrach

Die Berichte können bei der FaBo bestellt werden.

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