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Organische Böden

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Organische Böden sind Moore, d.h. vollhydromorphe (wassergesättigte) Böden, bei denen es aufgrund von Sauerstoffmangel zur Anreicherung von organischer Substanz aus abgestorbenen Pflanzen kommt, da die Pflanzenreste unter unter diesen Bedingungen nicht oder kaum abgebaut werden.

Bedingung für eine landwirtschaftliche Nutzung von Mooren ist eine Entwässerung. Dies ist mit vielen ehemaligen Moorflächen vor ca. 90 bis 150 Jahren geschehen mit der Folge einer Moorsackung: Pro Jahr wird ca. 1 cm der ehemals angereicherten Moorschichten mineralisiert und physikalisch verändert, so dass sich die Eigenschaften für eine landwirtschaftliche Nutzung dieser gesackten organischen Böden mit der Zeit wieder verschlechtern und erneut Eingriffe erforderlich werden.


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