Informationen zu Bodenrekultivierungen

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Bodenrelevante Bauarbeiten sind stets mit mechanischen Belastungen von Böden verbunden. Selbst wenn Boden nur für Überfahrten genutzt wird, ist er dabei einer Belastung von aussen ausgesetzt. Mechanische Schäden wie Verdichtungen und Schichtvermischungen lassen sich meist nur mit grossem Aufwand beheben. Dem Schutz der Böden vor mechanischen Belastungen bei Bauvorhaben ist daher immer grösste Aufmerksamkeit zu widmen.

Oft ist es bei Bauvorhaben nötig, den Boden teilweise oder ganz abzutragen. Beträgt die Fläche mit Bodeneingriffen mindestens 500 m2 ist ein Baugesuch bei der Gemeinde einzureichen. Damit nach Beendigung der Arbeiten der Boden wieder zonenkonform genutzt werden kann, muss er rekultiviert werden. Unter dem Begriff Bodenrekultivierungen wird der komplette oder teilweise Neuaufbau von Böden verstanden u.a. bei bei Deponien, Kiesgruben, landwirtschaftliche Bodenaufwertungen (Terrainveränderungen), Wasserbau, Bau von Verkehrsträgern, Leitungsbau, Meliorationen, landwirtschaftlichen Bauten, Freizeit- und Sportanalagen.

Massgebend für die Planung, für die Gesuchseingabe, die Ausführung von Bodenrekultivierungen und die Folgebewirtschaftung sind die Richtlinien für Bodenrekultivierungen des Kantons Zürich. Diese sind in einer Broschüre erläutert.

Für gute Resultate braucht es bei allen Beteiligten Sachverständnis, Geduld und Qualitätsbewusstsein.

Fachbericht 2003: Beurteilung der Qualität von Geländeauffüllungen (kann hier bestellt werden).

Der Anhang zum Fachbericht kann heruntergeladen werden (pdf-Version, Vorsicht: 5 MB). Falls kein schneller Internetzugang besteht, kann bei der FaBo eine Kopie bestellt werden.

"Bestandesaufnahme der Rekultivierungsschicht von Deponien" (1995): Untersuchung an drei rekultivierten Flächen über verschiedenen Deponietypen.

"Bestandesaufnahme der Rekultivierungen im Kanton Zürich" (1993): Untersuchung der Qualität von Rekultivierungen an 30 gleichmässig über den Kanton verteilten Standorten.

"Feldversuche zur Überprüfung der Rekultivierungsverfahren" (Beginn 1993): Mehrjähriger Versuch zum Vergleich der beiden folgenden Verfahren: Rückwärtsschüttung mit Voraktivierung des Unterbodens und nachfolgender Humusierung sowie streifenweise Rückwärtsschüttung von Unter- und Oberboden, ohne Voraktivierung und ohne den Unterboden zu befahren.

"Stofftransfer aus einer Deponie in den darüberliegenden rekultivierten Boden und in die Biosphäre" (1993): Literaturrecherche (kann hier bestellt werden).

Pressemitteilungen der Volkswirtschaftsdirektion

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