Direktzahlungsbeiträge

Biodiversitätsbeiträge (BDB)

Landschaft im Tösstal

Änderung in der Agrarpolitik auf 2019

Q2-Bäume
Die Auflage, dass mindestens 1/3 der Bäume eines Obstgartens einen Kronendurchmesser von mindestens 3m haben müssen, fällt weg.

Krautsaum der Q2-Hecke
Der Krautsaum muss nicht mehr gestaffelt genutzt werden. Es gilt nur noch folgendes:

  • Maximal 2 Nutzungen
  • Die erste Nutzung hat den gleichen Schnittzeitpunkt wie die extensive Wiese

Umbruchtermin des Saums auf Ackerfläche
Der Saum muss mindestens 2 Vegetationsperioden stehen bleiben und darf neu erst im darauf folgenden Jahr ab 15. Februar umgebrochen werden.

Biodiversitätsbeiträge werden zur Erhaltung und Förderung der natürlichen Artenvielfalt und der Vielfalt von Lebensräumen ausgerichtet, insbesondere im Hinblick auf Ziel- und Leitarten.

Die Beiträge der Qualitätsstufe 1 und 2, sowie der Vernetzungsbeitrag können auch an juristische Personen mit Sitz in der Schweiz, an Kantone und Gemeinden ausbezahlt werden, sofern sie den Betrieb selber bewirtschaften.

In der Wegleitung "Biodiversitätsförderung auf dem Landwirtschaftsbetrieb" der Agridea finden Sie zu allen Biodiversitätsförderflächen (BFF) die Voraussetzungen und Anforderungen der Qualitätsstufen und die Beiträge.

Keine Beiträge gibt es für Flächen, die als Wendestreifen für die Bewirtschaftung von Nachbarsflächen benutzt werden, sowie für die ersten 3 Meter Anhaupt-stirnseitig zur offenen Ackerfläche und zu Spezialkulturen.

Begrenzung der BFF: Biodiversitätsbeiträge werden für maximal 50% der beitragsberechtigten Flächen ausbezahlt. BFF mit der Qualitätsstufe 2 sind davon nicht betroffen. Mit dem Blühstreifen darf höchstens die Hälfte der erforderlichen BFF erbracht werden.