Direktzahlungsbeiträge

Überblick

Weidende Kühe, Wädenswil (Bild: B. Kamm)

Mit Beiträgen und Direktzahlungen werden die von der Landwirtschaft erbrachten gemeinwirtschaftlichen Leistungen abgegolten und Anreize für besonders ökologische Produktionsformen und die besonders tierfreundliche Haltung von Nutztieren geschaffen. Die Ausrichtung der Beiträge ist an konkrete Auflagen geknüpft.

Überblick Direktzahlungen Ganzjahresbetriebe (BLW 2017)

Beitragsrechner AP 14-17

Das ALN lehnt jede Haftung und Gewährleistung ab, die aus Berechnungen mit folgenden Instrumenten abgeleitet werden:

Zielgerichtete Beiträge

Mit der Neustrukturierung des Direktzahlungssystems werden folgende zielgerichteten Beiträge eingeführt:
Kulturlandschaftsbeiträge (KLB)
Versorgungssicherheitsbeiträge (VSB)
Biodiversitätsbeiträge (BDB)
Landschaftsqualitätsbeitrag (LQB)
Produktionssystembeiträge (PSB)
Ressourceneffizienzbeiträge (REB)
Übergangsbeitrag (ÜGB)
Zudem wird mit den Einzelkulturbeiträgen (EKB) der inländische Anbau von Kulturen gefördert, die eine sinnvolle Bereicherung der Fruchtfolge bilden.

Folgendes Agridea-Factsheet gibt eine Übersicht zu den Beitragsansätzen ab 1.1.2014 (AP 2014-2017):

Landwirtschaftliche Zonengrenzen - Produktionskataster

Im Berg- und Hügelland Schweiz ist die Landwirtschaft mit erschwerenden Produktions-bedingungen und Lebensverhältnissen konfrontiert. Um diese Erschwernisse bei der Anwendung des Landwirtschaftsgesetzes angemessen zu berücksichtigen, werden landwirtschaftlich genutzte Flächen in Gebiete und Zonen unterteilt (= landwirtschaftlicher Produktionskataster). Ein Teil der Direktzahlungen wird differenziert nach Zonenzugehörigkeit ausgerichtet.

Im GIS-Browser des Kantons Zürich existiert zur Abfrage der landwirtschaftlichen Zonengrenzen die Themenkarte "Hanglagen, Landwirtschaftliche Zonengrenzen, Liegenschaften und Bodenbedeckung".

Rechtliche Grundlagen

Die Beitragsberechtigung sowie detaillierte Bestimmungen zu den Beiträgen sind in der Direktzahlungsverordnung (DZV) zu finden.

Die Rechtsgrundlagen der Zonenunterteilung sind in Artikel 4 des Landwirtschaftsgesetzes (LwG) sowie in der Landwirtschaftlichen Zonenverordnung geregelt.